Interview with Eva Padberg at Ingolstadt Village

Interview with Eva Padberg at the Ingolstadt Village

dress – Sheinside
sandals – Ted Baker
bag – Cyrillus
watch – Michael Kors

w/ Olga (La Petite Olga)
Irina (Lola Finn)
& Fanny (MUCStyle – not on the pics)

EN – Interview. Before my China trip I was invited to the Ingolstadt Village together with four other lovely blogger and had the possibility to interview the German topmodel Eva Padberg, who is the testimonial for the new fall/winter campaign “A Touch of Chic” of Chic Outlet Shopping Village Ingolstadt and Wertheim. I was pretty excited to meet such a famous character. But Eva is so kind and lovely – just the way that I’d expected her. Above some impressions from the event.
Wish you a wonderful day & more tomorrow!
DE – Interview. Vor meiner China-Reise wurde ich zusammen mit vier anderen Bloggern zum Interviewtermin mit dem deutschen Topmodel Eva Padberg im Ingolstadt Village eingeladen. Eva ist das Gesicht der neuen Herbst/Winter Kampagne “A Touch of Chic” des Chic Outlet Shopping Village Ingolstadt und Wertheim. Ich muss schon sagen, dass ich etwas aufgeregt war sie zu treffen, aber sie ist so eine nette Person und hat eine sehr angenehme Art – was anderes hatte ich mir auch nicht erwartet. Ein paar Impressionen gibt es oben und das Interview findet ihr im Anhang.
Wünsche euch einen schönen Tag & mehr gibt es morgen!


Was sind deine Herbstfavoriten?
Ich bin ein sehr großer Fan vom Chic/Hippie/Grunge/Bohemian/Sixty-Mix, der einst von Isabel Marant ins Leben gerufen wurde. Besonders toll finde ich bestickte Blusen. Man fühlt sich in der Kleidung wohl und nicht “vollgeladen” wie bei anderen Stilrichtungen.

Sind für dich Chic Outlet Villages trotzdem interessant, obwohl man als Model viel Bekleidung, Schuhe und Accessoires direkt von den Designern bekommt?
Für mich sind Chic Outlet Villages immer noch interessant. Im normalen Alltag schaue ich sehr was ich kaufe und überlege mir gut, in welches Designerteil ich investiere. Outlets haben immer sehr hochwertige Marken und man findet auch immer Klassiker, die man immer kaufen kann – ein Burberry-Mantel beispielsweise. Da ist es nicht schlimm, wenn er von der letzten Saison ist.

Womit kann jede Frau, auch mit kleinem Budget, ihre Outfits aufpeppen?
Es gibt so gewisse Basics, die zeitlos sind und jeder im Kleiderschrank haben sollte. Schwarze Blazer gibt es in unterschiedlichen Formen und Styles, er sollte gut sitzen und deshalb kann man dafür auch etwas mehr Geld ausgeben. Ich bin auch ein Fan vom Boyfriend-Style und finde, dass ein weißes Männerhemd sehr viele Kombinationen ermöglicht. Zur Jeans getragen kann man es etwas burschikoser wirken lassen oder wer es lieber etwas sexier mag, trägt einen Lederrock dazu. Außerdem bin ich ein großer Jeans-Fan, die es in den unterschiedlichsten Styles gibt. Dazu noch ein gutes Paar Bikerboots und meine Liste der Must-Haves für die Frau ist vollständig.

Wie siehst du die Entwicklung der Deutschen im Modebereich? Inwiefern wurde Deutschland in den unterschiedlichen Regionen von anderen Ländern beeinflusst?
Mittlerweile konnten sich auch einige deutsche Designer in der Modewelt beweisen, aber dennoch sind die Italiener und Franzosen immer noch Vorreiter. Das ist aber abhängig vom Stil. Die Italiener sind immer noch bekannt für ihre traumhaften Schuhe, die noch nach dem alten Handwerk in Familienbetrieben angefertigt werden. Besonders der Süden Deutschlands ist noch sehr klassisch und an Italien orientiert, legt mehr wert auf exklusivere und edlere Sachen. Hingegen der Norden Deutschlands ist stark von den skandinavischen Ländern und England beeinflusst, deren Stil minimalistischer und grungiger ist. Der Inbegriff dafür ist ja Berlin.

Liest du Blogs?
Ich muss ehrlich sagen, dass ich nur ein paar wenige Blogs lese. Mich hat dafür Pinterest in den Bann gezogen, wovor ich stundenlang sitzen kann und mich durch die Bilder scrolle. Ich lese einen Foodblog – The Pioneer Woman sehr gerne. Die Autorin ist eine Amerikaner, die irgendwo in Colorado auf einer Farm wohnt und einen Cowboy geheiratet hat. Sie selbst ist ein Citygirl und schreibt ganz klassische Cowboy-Rezepte. Unter den Modeblogs lese ich den Blog von Daniela Pilic, bei dem es aber eher um Celebrity-Styling geht.

Mittlerweile hat sich die Rolle des Bloggers sehr geändert. Viele sind Testimonials für Marken geworden, oder haben schon im einen oder anderem Film mitgespielt. Siehst du Blogger als Konkurrenz für Models?
Nicht wirklich. Es ist kein neues Phänomen, da ja auch schon seit einigen Jahren bekannte Schauspieler für große Designer modeln und für Kampagnen gebucht werden. Das Klassische Model wird dadurch nicht ersetzt.

Hast du ein Erfolgsrezept? Was sind deiner Meinung nach deine Stärken?
Ich habe kein wirkliches Erfolgsrezept. Mir ist es wichtig bei einem Job mein bestes zu geben, dazu gehört natürlich Pünktlichkeit und professionelles Arbeiten. Die Stimmung am Set ist wahnsinnig wichtig für eine entspannte Atmosphäre, deshalb ist das wichtigste immernoch Spass bei dem zu haben, was wir tun und sich für die Menschen zu interessieren mit denen man arbeitet. Meine Stärke sehe ich in meiner Unkompliziert- und Geduldigkeit. Am Ende des Shootings bedankt sich manchmal der eine oder andere, dass ich so einfach bin und alles mitmache, ohne dabei ständig auf die Uhr zu schauen.

Vielen Dank für das Interview!

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